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Altissimo auf Boehm - Anleitung
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RoBass



Anmeldungsdatum: 05.12.2009
Beiträge: 750
Wohnort: da wo andere Urlaub machen

BeitragVerfasst am: 08.02.10 - 10:50:07    Titel: Altissimo auf Boehm - Anleitung Antworten mit Zitat

Endlich hab ich mal was Brauchbares zum Thema Altissimo-Register auf Boehm gefunden Wink Das ist ja leider ein Thema, wo die meisten Lehrmittel in D geflissentlich abbrechen (inklusive der meisten Lehrer). Für Chalumeau und Calrion findet man noch was Geschriebenes, aber für's Altissimo sieht's auf Boehm eher mau aus.

Hier: http://www.erhsband.com/ERHS_Band/Articles_&_Pedagogy_files/Clarinet%20-Conquering%20the%20%20Altissimo%20Register.pdf also mal eine Abhandlung von unseren anglistischen Freunden. Gerade für fortgeschrittene Anfänger mit deutschen Lehrern (die nur gelegentlich mal Boehm spielen und unterrichten;-) sollte das eine gute Denkhilfe sein. Gerade das Thema Griff-Korrekturen und Bindungen ist ganz brauchbar.

Viel Spaß damit!

Gruß
Roman

der nun auch endlich weiß, wie man den Es-Heber richtig einsetzt Wink
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Roland



Anmeldungsdatum: 15.11.2004
Beiträge: 150
Wohnort: Herzogenrath

BeitragVerfasst am: 08.02.10 - 15:02:01    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Für Chalumeau und Calrion findet man noch was Geschriebenes, aber für's Altissimo sieht's auf Boehm eher mau aus.


In der "Jazzmethode für Klarinette" geht's zumindest bis zum (notierten) f''', das hab' ich nämlich ausprobiert.

Grüße
Roland
_________________
Das wahre Elend der Menschen erkennt man an ihren Vergügungen.
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RoBass



Anmeldungsdatum: 05.12.2009
Beiträge: 750
Wohnort: da wo andere Urlaub machen

BeitragVerfasst am: 08.02.10 - 15:05:04    Titel: Methode Antworten mit Zitat

Jepp, das ist derzeit IMHO eh das beste Werk zum Thema. Aber die Erklärung der Feinheiten fehlt da auch wieder ;-/ Warum können die Amis das und wir nicht?

Gruß
Roman
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fruitbat



Anmeldungsdatum: 16.02.2009
Beiträge: 294

BeitragVerfasst am: 08.02.10 - 16:58:32    Titel: Antworten mit Zitat

Guter Link! Endlich steht mal aufgeschrieben, was man sich sonst über probieren zurecht suchen muss. Gibt aber noch paar Tricks, um Intonationsproblemen aus dem Weg zu gehen. Das ist u.U. je nach Instrument verschieden. Bischen probieren schadet nie...
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Regine



Anmeldungsdatum: 02.01.2009
Beiträge: 315

BeitragVerfasst am: 08.02.10 - 22:35:44    Titel: Unterschied zu öhler Antworten mit Zitat

Gibts eigentlich punkto Erreichbarkeit der Höhen einen Unterschied zwischen Böhm und deutschem System? Können die "Deutschen" auch Tief Eb erreichen?
Bei den tiefen Tönen scheint sich ein Böhmi ja leichter zu tun, oder liege ich da falsch? Rolling Eyes
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RoBass



Anmeldungsdatum: 05.12.2009
Beiträge: 750
Wohnort: da wo andere Urlaub machen

BeitragVerfasst am: 08.02.10 - 22:42:04    Titel: weder noch Antworten mit Zitat

Das ist eigentlich egal. In die Tiefe kommen deutsche Klarinetten ebenso wie nach oben.
Der Unterschied ist halt die Kompliziertheit des zugehörigen Griffes.

Also ich kenne einige Spieler, die sich im deutschen System weitaus schneller bewegen als andere auf Boehm Wink und das Überblasen geht auch überall gleich schwer. Sauber ins Altissimo und wieder raus ist auch auf Boehm nicht easy!

Gruß
Roman


PS: Und das tiefe E ist auch auf Boehm selten sauber...
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Osgood



Anmeldungsdatum: 14.07.2008
Beiträge: 80
Wohnort: 26506 Norden

BeitragVerfasst am: 08.02.10 - 23:52:28    Titel: Antworten mit Zitat

@Regine

Tief Eb geht bei B-Klarinetten meines Wissens nur bei Vollböhmklarinetten mit eben dieser Erweiterung. Die Klarinetten sind dann um das Stück länger, um den Halbton unter dem E erreichen zu können und haben zu diesem Zweck auch eine zusätzliche Klappe (wie bei der Bassklarinette bis Es). Der Tonumfang nach unten entspricht somit also der A-Klarinette. Leider trifft das nur für den Tonumfang, nicht aber für die Griffe zu. Ich besitze nämlich solch eine Vollböhmklarinette und habe mir mal das erste der drei Stravinski-Stücke für B-Klari umgeschrieben. Ich denke, mit einer A ist es leichter zu spielen.

Gruß Helmut
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Dem Guten das Gute
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RoBass



Anmeldungsdatum: 05.12.2009
Beiträge: 750
Wohnort: da wo andere Urlaub machen

BeitragVerfasst am: 09.02.10 - 9:04:10    Titel: Tief-Es Antworten mit Zitat

@Osgood: Der zweite Es-Heber ist nicht für Tief-Es zuständig. Die Böhm-Klarinette in Vollausführung hat ebenso wie die normale "nur" Tief-E (klingend d) und auch ansonsten den gleichen Tonumfang. Der zusätzliche Triller und der zweite Es-Heber sowie die Vollbestückung mit 19 Klappen und 7 Ringen sind die Besonderheiten. Guckst Du hier: http://www.wfg.woodwind.org/clarinet/index.html

Wie gesagt, Voll-Böhm spielt sich tonmäßig ebenso wie die einfacheren Varianten, nur halt manchmal leichter...

Gruß
Roman


PS: Ein Tief-Es müßte als Loch am Trichter sitzen (wie bei deutschen Klarinetten manchmal die Tief-E-Verbesserung).
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RoBass



Anmeldungsdatum: 05.12.2009
Beiträge: 750
Wohnort: da wo andere Urlaub machen

BeitragVerfasst am: 09.02.10 - 9:10:41    Titel: Boehm-Grifftabellen etc. Antworten mit Zitat

Noch ein HInweis für Böhm-Spieler: http://www.woodwind.org/clarinet/Study/FingeringCharts/index.html

-> Grifftabellen für jede Skale und auch ein paar ansonsten ganz nützliche Infos rund ums Instrument...

Gruß
Roman



PS: Aufpassen! B ist wieder mal nicht B - wir sind in Amiland Wink
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fruitbat



Anmeldungsdatum: 16.02.2009
Beiträge: 294

BeitragVerfasst am: 09.02.10 - 11:17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Vollboehm geht eigentlich bis Tief Es, hat für den re. kl. Finger noch eine 5. Klappe neben der E-Klappe, vgl. Bassklarinette. Aber man bezeichnet auch die Instrumente, die nur den Es/As-Heber, Fis/Gis-Triller und das Gabel-b haben als Vollboehm.
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RoBass



Anmeldungsdatum: 05.12.2009
Beiträge: 750
Wohnort: da wo andere Urlaub machen

BeitragVerfasst am: 09.02.10 - 11:31:00    Titel: Voll drauf Antworten mit Zitat

So kenn ich das auch. Tief-Es ist eigentlich auch bei Vollböhm ein Extra. Das sind dann die eher seltenen 20- und 21-Klappen-Modelle.

Gruß
Roman


PS: Und außerdem klingt Es meist eh Sch... Wink
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Osgood



Anmeldungsdatum: 14.07.2008
Beiträge: 80
Wohnort: 26506 Norden

BeitragVerfasst am: 09.02.10 - 13:08:03    Titel: Antworten mit Zitat

Entschuldigung, wenn meine obigen Ausführungen etwas missverständlich sind. Klar ist der zweite Es-Heber nicht für das tiefe es zuständig (obwohl, der Name könnte ja zu dieser Annahme verleiten). Der Begriff "Vollböhm" ist wohl allgemein nicht klar definiert. Meine Vollböhm hat jedenfalls das ganze Sammelsurium an zusätzlicher Mechanik als auch das einige Zentimeter längere Unterstück, welches den tieferen Halbton unter e zulässt.

Ich glaube, diese Art Klarinette, mittlerweile aus der Mode gekommen, ist gern in Amerika gespielt worden. Dort soll es auch üblich gewesen sein, Stücke für A-Klarinette einen Halbton tiefer zu transponieren, um so nur mit einer Klarinette spielen zu können (der Tonumfang war ja mit dem längeren Unterstück mit der A-Klarinette identisch). Nur spielt man dann meist viele Kreuze und b´s.

Nicht schön ist auch, dass die Hebel für e und es (jeweils 5ter Finger rechts) direkt nebeneinander liegen und man beim schnellen greifen des e leicht Gefahr läuft, auch den nebenliegenden Hebel zu drücken.

Gruß Helmut
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Dem Guten das Gute
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RoBass



Anmeldungsdatum: 05.12.2009
Beiträge: 750
Wohnort: da wo andere Urlaub machen

BeitragVerfasst am: 09.02.10 - 13:20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Oh ja, dann hast Du wirklich ein ein Europa eher untypisches Stück. Unten müßte dann unter der Doppelklappe ja noch eine weitere am extra-Heber sein. Über'n Teich gibt es die häufiger, ich würde sogar sagen, fast alle höherwertigen Klarinettenbauer dort bieten sie standardmäßig an. Witzig nur, daß es kaum eine Grifftabelle gibt, die diese Heber mitzeigt Wink
Für 19/7 findet man inzwischen schon was, das war ja bislang auch eher rar.

Gruß
Roman

PS: War Deine nicht eine alte Amati?
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Osgood



Anmeldungsdatum: 14.07.2008
Beiträge: 80
Wohnort: 26506 Norden

BeitragVerfasst am: 09.02.10 - 15:07:34    Titel: Antworten mit Zitat

PS: War Deine nicht eine alte Amati?

Ja genau, meine erste Klarinette. Klingt für den Anfang auch gar nicht mal so schlecht und die Verarbeitung ist auch ganz brauchbar. Habe sie zuletzt mit einem deutschen Schreiber-Mundstück gespielt und war nicht unzufrieden. Meine jetzige (Yamaha 650e) ist natürlich eine andere Liga.

Aber für den Anfang kann ich die Amati empfehlen. Gebraucht gibt es sie (natürlich meist als 17/6) oft in gutem Zustand für wenig Geld und sie vermittelt den Eindruck eines echten Instrumentes und nicht den eines Behelfs. Na ja, andererseits gibt es in der Preisklasse ja auch eine Yamaha YCL 26, die, zwar aus Kunststoff, aber besser ist.

Ich spiele die Amati mittlerweile zwar nur noch sehr selten, aber verkauft wird sie niemals. Erstens ist sie immer noch ein gutes Ersatzinstrument und zweitens hängen so viel schöne Erinnerungen an ihr (z.B. der erste Konzertauftritt oder die erste selbst durchgeführte Generalüberholung).

Gruß Helmut
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RoBass



Anmeldungsdatum: 05.12.2009
Beiträge: 750
Wohnort: da wo andere Urlaub machen

BeitragVerfasst am: 09.02.10 - 15:16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Na ja, "wenig Geld" ist relativ, da gehen schon andere für weniger. Aber die Amatis sind meist gut bespielt und solide gepflegt. Dadurch vermutlich auch der etwas höhere Preis. Selbst defekt sind da imer noch über 100,- drin - wohingegen eine gleichwertige Selmer oder BC schon mal für <70,- den Ort wechselt.

Ich find die so schlecht auch nicht, ist zumindest mal erschwingliches Holz mit einigermaßen Klang Wink

Gruß
Roman


PS: Eigentlich sollte man solche Instrumente nicht behalten, sondern sie ambitionierten Anfängern vermachen. Man selbst hortet sie aus nostalgischen Gründen zu Tode (wird ja vom Liegen nicht besser), und ein Anfänger kauft sich oft eine Gurke, anstatt eines soliden Instruments. Ich möchte nicht wissen, wieviele wieder abbrechen, weil die Startinvestition zu klein war ;-/ Ich erwisch mich aber auch immer wieder beim Sammeln Wink
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